Jeder möchte gerne ein motorisiertes Fahrzeug im öffentlichen Straßenverkehr bewegen. Da diese Tätigkeit mit einer hohen Verantwortung verbunden ist, hat der Gesetzgeber den Führerausweis geschaffen. In einigen Ländern heißt er auch Führerschein. Die Art, wie der Fahrschüler ihn erwerben kann, unterscheidet sich jedoch teilweise gravierend. Während einige Staaten die Verantwortung für das praktische und theoretische Erlernen der Fähigkeiten in die Hände der Fahrlehrer und Fahrprüfer legen, kann der Übende in anderen Ländern auf die Hilfe eines erfahrenen Beifahrers zählen. Beim Führerausweis von zum Beispiel der Citys Fahrschule Zürich muss der Fahrschüler zuerst einige Unterlagen und Untersuchungsergebnisse beibringen. Dazu zählen das Attest vom Augenarzt, ein zeitnah erfolgreich absolvierter Ersthelferkurs sowie eine ebenfalls bestandene theoretische Fahrprüfung. Daraufhin erhält er per Post einen Lernfahrausweis, den er während der Übungsfahrten mitführen muss.
Allerdings gibt es mittlerweile auch verkehrsmedizinische Untersuchungen, die ab dem 65. Lebensjahr erforderlich werden, sofern ein neuer Lernfahrausweis beantragt wird. Auf diese Weise will der Staat einen Zweifel an der Fahrtauglichkeit ausschließen.
Die praktischen Fahrkenntnisse erwirbt der Fahrschüler im Auto eines Bekannten oder Freundes. Dieser muss den Übenden jedoch auf seinen Fahrten begleiten und gegebenenfalls in die Fahrt eingreifen, wenn eine Gefahr droht oder eine Verkehrsregel verletzt wird. Aus diesem Grund erfüllt der Fahrbegleiter eine Reihe von Anforderungen. Er ist mindestens 23 Jahre alt und besitzt bereits einen gültigen Führerschein. Das bedeutet auch, dass er seinen Führerschein auf Probe mittlerweile gegen einen regulären austauschen durfte. Die Mindestausbildungszeit dauert zwölf Monate. Dabei hängt das Mindestalter vom angestrebten Ausweis ab. Bei der Fahrt muss der Beifahrer jederzeit auf die Handbremse zurückgreifen können, um beispielsweise einen Unfall zu verhindern.
Wenn der Fahrschüler im Alter von 17 Jahren den Lernfahrausweis erhält, kann er unter günstigen Bedingungen bereits mit 18 seinen Führerausweis auf Probe erwerben.
Hat der Fahrschüler die erforderlichen Erfahrungen erworben, kann er sich zur praktischen Fahrprüfung anmelden. Vor dieser hat er jedoch noch einige Belege vorzulegen. Hierzu gehören auch die Angaben zum Prüfungsfahrzeug. Hat er die praktische Fahrprüfung bestanden, wird ihm sein Führerausweis auf Probe per Post ausgehändigt. Innerhalb der nächsten Monate absolviert er außerdem noch einen Kurs, in dem er seine Fähigkeiten unter Beweis stellt.
Diese Regelungen gelten in erster Linie für den Ausweis der Kategorie B. Mit ihm darf der Fahrer Autos und Minivans steuern, die über bis zu 8 Sitzplätze verfügen. Das Gewicht des beladenen Fahrzeuges ist auf 3,5 Tonnen begrenzt. Soll ein Anhänger mitgeführt werden, so sieht das Gesetz ein Maximalgewicht von 750 Kilogramm im beladenen Zustand vor.
Mit der Kategorie A darf er je nach Zuordnung ein Motorrad mit verschiedenen Leistungsmerkmalen selbstständig bewegen. Die Bereiche C bis M richten sich an landwirtschaftliche Fahrzeuge, Busse und Lastkraftwagen. Hier unterscheidet das jeweilige Gesetz noch zwischen den einzelnen Gewichtsklassen.

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