Führerausweise werden für Fahrzeuge unterschiedlicher Kategorien benötigt. Dazu zählen auch die E-Bikes, die in Kategorie A aufgenommen worden sind. Die dazu gehörenden Regeln leiten sich aus der betreffenden Motorleistung oder Höchstgeschwindigkeit ab. Diese bezieht sich auf die elektrische Tretunterstützung.
Grundsätzlich ist ein E-Bike ein Fahrrad mit einem Motor, das wiederum mithilfe einer passenden Tretunterstützung betrieben wird. Beim Fahrer geht man von einem Mindestalter von vierzehn Jahren aus. Bezüglich der Leistungen der betreffenden E-Bikes kennt der Gesetzgeber zwei Kategorien.
Liegt die Motorleistung im Intervall bis 500 Watt, handelt es sich um die Leicht-Motorräder. Das Gleiche gilt für E-Bikes, die bis zu 25 Kilometer die Stunde erreichen. Nur wenn der Fahrer das sechzehnte Lebensjahr noch nicht erreicht hat, benötigt er den Führerausweis. Ab 16 darf er sein Gefährt auch ohne diesen Schein führen.
Erreicht das E-Bike eine Geschwindigkeit bis zu 45 Kilometer die Stunde, dann ist ein Ausweis der Kategorie M oder höher obligatorisch. Hierbei handelt es sich einwandfrei um Motorfahrräder, die zudem bis zu 1000 Watt Motorleistung erzeugen können.
Ab 1000 Watt Motorleistung spricht der Gesetzgeber von Motorrädern, die eine gültige Fahrerlaubnis voraussetzen. Diese Regelung umfasst auch die entsprechenden Fahrzeuge, die schneller als 45 Kilometer pro Stunde sind.
Die meisten Fahrzeugführer steuern Motorfahrzeuge der Kategorie B. Sie haben entweder drei oder vier Räder und ein Gesamtgewicht von bis zu 3500 Kilogramm. Ihre Sitzzahl darf nicht mehr als neun betragen, einschließlich des Führersitzes. Der Führerausweis der Kategorie erlaubt darüber hinaus auch das Mitführen eines Anhängers mit einer Ladung, die nicht mehr als 750 Kilo wiegen darf. Sie sind jedoch schon in den 3500 kg enthalten. Den Schein darf er erst nach der Vollendung des 18. Lebensjahres erhalten. Während der Ausbildung weist er einen erfolgreich absolvierten Nothelferkurs nach. Dazu kommt ein Sehtest, mit dem er seine Fahrtauglichkeit nachweist. Ist der Bewerber 65 Jahre oder älter, dann muss er sich einer vertrauensärztlichen Untersuchung stellen. Auch eine Verkehrskunde steht auf dem Programm. Sie liegt maximal zwei Jahre zurück. Dazu kommen die Fahrstunden, die man zum Beispiel bei der Driveup-Fahrschule GmbH absolvieren kann. Hat der Bewerber die Prüfungen bestanden, erhält er seine Berechtigung auf Probe. Nach zwei Jahren wird ihm dann der endgültige Ausweis vom Straßenverkehrsamt zugestellt.
Der Führerausweis ist mit einigen zusätzlichen Berechtigungen verbunden. Hier gibt es beispielsweise den B1, der das Fahren von kleinen Motorradfahrzeugen bis zu 550 kg erlaubt. Kategorie F bezieht motorbetriebene Fahrzeuge mit ein, die nicht mehr als 45 Stundenkilometer zurücklegen. Unter G, die er ebenfalls fahren darf, fallen landwirtschaftliche Transporter, die bis zu 30 Kilometer die Stunde erreichen. In Ausnahmefällen ist auch das Führen von Motorfahrzeugen der Kategorie D1 erlaubt. Diese umfasst beispielsweise Kleinbusse, die bis zu sechszehn Sitze besitzen. Der Fahrer darf sie überführen und zu Reparaturzwecken abschleppen.

Teilen